VOGT gewinnt den Wettbewerb zur Gestaltung der Aussenanlagen des Elbtowers

An prominenter Lage im Elbbrücken-Quartier und als östlicher Pfeiler der HafenCity entsteht das bisher höchste Gebäude der Hansestadt Hamburg. Die Freiraumgestaltung orientiert sich dabei an der dreieckigen Grundfläche des Elbtowers und nimmt in seiner Materialisierung und Bepflanzung Bezug auf dessen natürlicher Umgebung, der Geschichte des Ortes und die umliegenden Wasserflächen.

 

Als Antwort auf den angrenzenden Strassenraum der Zweibrückenstrasse, die neue U-Bahn Station Elbbrücken und die hochbaulichen Strukturen der HafenCity fokussieren sich die Freiflächen rund um das Gebäude durch eine Platzfolge mit hoher Aufenthaltsqualität auf einen menschlichen Massstab. Es entsteht ein robuster und urbaner Freiraum, ohne dabei eine ganzheitliche Erschliessug des Areals zu vernachlässigen. Der Elbtower kommt auf einem durchgängigen Teppich aus farblich leicht zwischen Beige- und Erdtönen variierendem Klinkerstein zu stehen. Abgestimmt auf die Nutzung und Eigenschaft der jeweiligen Umgebung entfaltet jede der drei Seiten des Turms trotz harmonischen Gesamtbilds durch unterschiedliche Elemente und Bepflanzung seinen ganz eigenen Charakter.

 

Ganz im Kontrast zum teilweise begrünten mineralischen Sockel des Turms entsteht an dessen Südseite und direkt an der Nordelbe gelegen, ein Quartierpark mit Wiesenflächen, Sitzmöglichkeiten und einer reichen Bepflanzung mit Parkbäumen. Aus dem am Park gelegenen ehemalige Zollhaus wird ein Quartiertreff und ein Ort für Veranstaltungen und Gastronomie.