004.4

Spiegel Nebel Wind

Spiegel

© VOGT

Kunstspiegel

Nebel

Kunstnebel

Wind

Kunstwind

Schaukelspiegel

Wenn wir uns in der Natur bewegen, ist unsere Wahrnehmung komplexer als der visuelle Eindruck, den wir von ihr haben. Wir spüren Kälte oder Wärme, die Feuchtigkeit in der Luft, nehmen den Geruch der Pflanzen oder der Erde auf und hören die verschiedensten Geräusche.

Günther Vogt bezieht sich mit seiner Installation Spiegel Nebel Wind nicht auf die Formen, sondern auf Phänomene der Natur und erlaubt eine Wahrnehmung dieser Phänomene im körperlichen Sinn. Die Arbeiten sind an der Schwelle zwischen dem Aussenraum des Museums und der Ausstellung im Inneren, die sich mit den dort gezeigten Objekten auf das Visuelle konzentriert, platziert und schaffen so eine Übergagszone, die besondere Erfahrungen und eine Verschiebung unserer Perspektive bereithält. Im Spiegel steht der wahrgenommene Landschaftsausschnitt auf dem Kopf, Nebel schafft eine eigene Klimazone und Wind definiert mit seinem Blätterwirbel den Windfang auf eine ganz neue Weise.

Dezember 2007