Überbauung Rigistrasse, Zug, Schweiz

Ein Garten im Hof

Auftraggeber: Privater Investor
Architektur: Diener & Diener Architekten
Zeitraum: 2005 – 2008
Fläche: 1 900m2

Der verwinkelte, von vier Strassen aus zugängliche Hof ist das verbindende Element zwischen Alt- und Neubaten, Wohn- und Geschäfftshäusern.

Mit Vierergruppen aus Gymnocladus (Geweihbäume)  bildet der Bundesplatz den repräsentativen Eingang zum Ensemble. Heckenbänder in unterschiedlichen Breiten und Höhen markieren dort wie an den drei weiteren Seiten den Zugang zum Hof und formen den äusseren Rahmen des kleinen Raums im Zentrum der Überbauung Rigistrasse.

Das Kernstück des Hofes bildet ein hochgelegter Gartenraum in der Mitte, gleich einem begehbaren Dachgarten, wie man ihn aus dem Tessin kennt. Hier eröffnet sich ein Ort der Ruhe - ein Garten, den man über eine schmale, steile Treppe betritt, von Hecken umgrenzt, mit einem schattenspendenden Baum, lockeren Kiesflächen und einem Trinkbrunnen.

Die klare Ausformulierung der unterschiedlichen Freiraumtypen Platz, Garten und Hof auf einem sehr begrenzten Raum und die schlichten Materialien prägen den Hof Rigistrasse und schaffen eine hohe, differenzierte Aussenraumqualität.