Bürogebäude MK4 Theresienhöhe, München, Deutschland

Ahornterrassen

Auftraggeber: Bayerische Versorgungskammer
Architektur: Beyer + Schubert Architekten
Zeitraum: 2003 – 2004
Fläche: 2 100m2
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Die abgestuften Einbuchtungen der Fassade ermöglichen eine kaskadenartige Gestaltung der untereinander liegenden Terrassen, die den Schwerpunkt der Umgebungsgestaltung bilden. Schmale Streifen aus Pflanzbecken wechseln sich mit Streifen aus feinem Kies.

Der japanische Ahorn sorgt für eine einheitliche Terrassenbepflanzung und dank der Sortenauswahl mit unterschiedlichen Laubfarben gleichzeitig für ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild. Entlang der Südfassade zieht sich ein Gartenband. Die längliche Form der schmalen Fläche wird durch die Aufteilung in Pflanzung, Kiesweg und Wasserbecken zusätzlich akzentuiert. Zwei Drehtore auf dem Kiesweg vermitteln zwischen innen und aussen.

Eine Besonderheit ist die Einschiebung an der Ostfassade im Erdgeschoss, wo das lediglich mit einer Glaswand gefasste Fischbecken unmittelbar einsehbar ist. Das Wasser und die Goldfische spiegeln sich durch alle Geschosse in die Innerräume hinein. Die Geschäftseingänge an der Nordfassade schliessen mit einer Arkade direkt an den Gehsteig der Heimeranstrasse an. Der Belag in den Arkaden setzt sich wie als Einladung in die Halle fort.