Freilager Albisrieden, Zürich, Schweiz

Am Fuss des Uetlibergs

Auftraggeber: Zürcher Freilager AG
Architektur: Rolf Mühlethaler Architekt
Zeitraum: 2010 – 2017
Fläche: 70 000m2

Die unterschiedlichen Freiräume bilden das gestalterische Rückgrat der Entwicklung des Freilagers Albisrieden. Durch die Öffnung und Überbauung des Areals werden am Übergang zwischen der dichten Stadt und den grüngeprägten Gartenquartieren neue öffentliche Freiräume und Wegeverbindungen geschaffen. Der ehemals verschlossene Ort wird zum Bindeglied im Stadtraum.

Zur umliegenden ebenen Stadtlandschaft steht die bewegte Landschaft der Vorzone in deutlichem Kontrast. Durch Krümmung und Faltung entsteht ein kontinuierlicher Raum mit lokal differierenden Qualitäten und unterschiedlichen Orten. Klar getrennte Bereiche mit gemeinschaftlich und privat genutzten Freiräumen in den inneren Höfen ermöglichen das Angebot kleiner, geschützter Aussenflächen auch für die Wohnungen im Erdgeschoss. Als Raumteiler und Gliederungselement dient der Laubengang. Die Variation der Abstände zu den Gebäuden und seiner Ausgestaltung defi nieten den Privatisierungsgrad der Höfe und differenzieren sie untereinander hierarchisch. Spielhäuser in den geschützten Wohnhöfen können von Kindern individuell angeeignet werden und fördern so das informelle Spiel.

Ein abgestimmtes Spiel von Blüten-, Blatt- und Herbstfärbungen, Blatttexturen und Aststrukturen ruft wechselnde Stimmungen im Verlauf der Jahreszeiten hervor und stärkt den jeweiligen Charakter der einzelnen, unterschiedlich bepfl anzten Bereiche.