Kolumba - Museum der Erzdiözese, Köln, Deutschland

Zwischen alten Mauern und neuer Architektur

Auftraggeber: Erzdiözese Köln
Architektur: Peter Zumthor
Zeitraum: 2007 – 2007
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Im  Zentrum Kölns, auf dem Gelände der Kirchen-ruine von St. Kolumba, entstand durch den Anbau Peter Zumthors an die Kante der architektonisch gefassten Ruine ein Kunstmuseum mit Hof. Dieser Hof ist nicht als Erweiterung der Ausstellung im Aussenbereich, sondern als Raum der Erholung für Museumsbesucher und für gesellschaftliche Anlässe konzipiert: ein ruhiger Baumhof, der seine subtile Zwiesprache mit der Architektur in der Materialisierung der Details entfaltet. Auf den zwei offenen Seiten ist der Museumshof von einer Stampfbetonmauer umfriedet. Der wasser-gebundene Belag aus Jurakalk nimmt die hellgelbe Farbe der Fassade auf. Die sanfte Geländemodellierung setzt den klaren architektonischen Formen eine organischere Formensprache entgegen und schafft gleichzeitig die nötige Aufbauhöhe für die Pflanzung von Bäumen. Lockere Gruppen von Gleditschien gliedern den Raum in verschiedene Aufenthaltsbereiche, während eine einzelne Skulptur von Hans Josephson auf einer Steinbank den übergreifenden Akzent setzt.