Schweizerische Botschaft, Berlin

Auftraggeber 
Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA)
Architektur 
Neubau: Diener & Diener Architekten
Basel; Kunst am Bau: Helmut Federle
Zeitraum
2001
Fläche 
1 100m2
Land 
Deutschland

Der Garten der Schweizerischen Botschaft befindet sich auf der Rückseite der Gebäude. Seine Formensprache ist analog zum Neubau sehr puristisch und steht in der Tradition des Schweizer Minimalismus. Durch die klar definierte Abfolge von Baumreihe, Hecken, Stauden und Rasen entstehen streng geordnete, gestaffelte Räume. Gebrochen wird dieser Massstab vom schmalen Wasserbecken an der Längsseite des Gartens, das den Aussenraum durch Spiegelung grösser erscheinen lässt.

Der Garten ist eingefasst von einer Lindenhecke, die den Zaun und andere Sicherheitselemente verbirgt. Wie bei der Formensprache wurde auch bei der Pflanzung dem schlichten Gestaltungsprogramm gefolgt. Das Farbenspiel beschränkt sich auf die verschiedenen Grüntöne von Buchs, Farn und Efeu. Die einzigen Blüten in diesem Garten tragen die fünf Magnolienbäume im Frühling.

* Ein Projekt von Kienast Vogt Partner