Stockalperschloss, Brig, Schweiz

Garten in der Natur

Auftraggeber: Schweizerische Stiftung für das Stockalperschloss
Architektur: Burkhalter + Sumi Architekten
Zeitraum: 1997 – 2001
Fläche: 13 000m2

Der Ort ist geprägt von der monumentalen Architektur des Schlosses vor der erhabenen alpenländischen Naturkulisse. Von der ursprünglichen neobarocken Gestaltung ist nicht bekannt, ob sie tatsächlich jemals in der überlieferten Form ausgeführt worden ist. Die elementaren Trinitätsvorstellungen des Jodok von Stockalper haben auch ihren Einfluss auf die historische Gestaltung des Gartens ausgeübt: Er ist gegliedert in Viridarium oder der Lustgarten vor dem Schloss, Pomarium oder Baumgarten und Wirtschaftsteil. Die thematischen Inhalte sind aus der sie umgebenden Landschaft abgeleitet und als Ausstellungsstücke im Garten inszeniert worden.

Als Vorbilder dienen Landschaftselemente, die durch die Kultivierung der Natur entstanden sind, einem Prozess der Zähmung von Naturgewalten gleich. Die Neugestaltung erzählt die Geschichte des Gartens weiter in Bezug auf alle Substanz bildendenden Ebenen der Gartengestaltung: Struktur, Form, Materialen und Pflanzenauswahl.

* Projekt von Kienast Vogt Partner