Swiss Re Next, Schweiz

Auftraggeber: Swiss Reinsurance Company Ltd
Architektur: Diener & Diener Architekten
Zeitraum: 2009 – 2017
Fläche: 3 500m2

Prozess Video & Interview

Das neue Headquarter vervollständigt die Kette von Gebäuden am Hauptsitz der Swiss Re in Zürich. Das Thema der Kontinuität der Freiraumelemente unterstreicht diese Abfolge. Sie binden die Folge der in ihrer Entstehungszeit und Architektursprache sehr unterschiedlichen Gebäude zusammen.

Entlang der Alfred-Escher-Strasse wird das Thema der Heckenbänder aufgenommen. Es entstehen durchgängige, geschnittene Heckenkörper, die den Höhensprung zwischen Alfred Escher-Strasse und Gebäude überspielen und die hinteren Eingänge flankieren.

Während das Klubhaus, von der Strasse zurückgesetzt mit dem durch die vorgelagerten Heckenbänder versteckten Eingang eine gewisse Privatheit ausstrahlt, ist die Vorfahrt des neuen Headquarters ein der Öffentlichkeit zugewandter Ort. Sie bildet die neue, repräsentative Adresse der Swiss Re am Mythenquai. Dieser Zone wird eine besondere Aufmerksamkeit zuteil, eingebettet in den Gesamtkontext der repräsentativen Adressen am Mythenquai. Die Vorzone als Entrée zum Neubau wird in der zurückhaltenden Freiraumgestaltung deutlich erkennbar; die Erschliessung ist gestalterisch untergeordnet. Mit den niedrigen Sockelhecken und dem geschliffenen und gestockten Belag wird ein Empfangsraum in der Umgebung formuliert und mit einer in die Fassade eingearbeiteten Sitzbank aus Naturstein ausgestattet. Her finden sich auch die stilisierten Baumsäulen des schottischen Künstlers Martin Boyce.

Der Bereich zwischen Alt- und Neubau erweitert die Folge von zwischen den Gebäuden der Swiss Re gelegenen, besonderen Freiräumen.  Diese werden als Intarsien mit starken vegetativen Themen verstanden. Die vor Jahrzehnten abgebrochenen nördlichen Bereiche der Einfassungsmauer des Altbaus ist teilweise wieder rekonstruiert, in anderen Teilen als niedrige Mauer wieder aufgenommen. Die Passage dient als öffentlicher Durchgang von der Alfred Escher-Strasse zum Mythenquai. Da die Passage vollständig unterbaut ist, sind die hohen Lindenhecken mit eingestreuten einzelnen Lindenbäumen in Aufbauten gepflanzt und die Lüftungsschächte, Oberlichter und Tiefgaragenaufgänge in das Gestaltungsbild integriert.