Virchow 16, Novartis Campus, Basel, Schweiz

Auftraggeber: Novartis Pharma AG
Architektur: RMA Architects
Zeitraum: 2010 – 2014
Fläche: 300m2
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Im Neubau des Virchow 16-Gebäudes wird ein begrüntes Atrium gebaut. Dieses erstreckt sich vom dritten Obergeschoss bis unter die Öffnungen des Daches. 

Mehrere Passagen durchziehen das Atirum und verbinden den Laborbereich auf der einen mit dem Bürobereich auf der anderen Seite. Durch die offene Bauweise gibt es keine Abtrennung zwischen den Büro- und Aufenthaltsräumen und dem Grünraum. 

Die Gestaltung des Grünraumes orientiert sich an den unteren Schichten des Regenwaldes. Es gibt einerseits schattenverträgliche Bodendecker und andererseits Kletterpflanzen, die nach oben und seitlich zum Licht hin wachsen. Beim Blick von oben stellt sich der Grund als buntes Mosaik aus unterschiedlichen, verschieden hohen Pflanzen da. 

Die Westfassade des Laborgebäudes erhält auf der West-Fassade eine Grünfassade aus Hänge- und Kletterpflanzen. Verschiedene Arten von Kletterpflanzen in Kombination mit hängenden Pflanzen bilden ein breites Farb- und Fomenspektrum. 

Die komplette Fassade verändert sich im Laufe der Jahreszeiten fortwährend. Durch die Mischung aus immergrünen und laubabwerfenden Pflanzen ändern sich Struktur und Textur, durch Blühaspekte auch die Farbigkeit. 

Dies beeinflusst einerseits das Aussehen des Gebäudes von aussen, gleichzeitig aber auch das Raumgefühl in den Büroräumen des Innenraums. Die vollflächige Glasfassade macht den Pflanzenvorhang zum eigentlichen Abschluss der Büroräume. Die Entwicklung der Pflanzen findet so direkt erlebbar statt.