Im Jahr 2012 wurde Günther Vogt für seine herausragende Leistung als Landschaftsarchitekt sowie seine städtebaulichen Projekte und Untersuchungen und seine intensive und wechselseitig befruchtende Zusammenarbeit mit Architekten und Künstlern mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet.
Das Gespräch mit Hans Ulrich Obrist beginnt bei den Anfängen und spürt Günther Vogts Schlüsselerlebnissen nach, von der Kindheit und den ersten Arbeiten in der Schweiz bis zu seinem heutigen Wirken, mit Schwerpunkt auf seinen Visionen für ein nachhaltiges 21. Jahrhundert.

«Quante Venezia conosce?» (Wie viele Venedig kennen Sie?) Die Frage wird einem am Kiosk gestellt, den Case Studio VOGT an der 13. Architekturbiennale in Venedig bespielt. Darauf gibt es nur eine Antwort: «Una e migliaia» (Eines und tausende). Der Titel des Beitrags des Landschaftsarchitekten Günther Vogt, «Un-common Venice», ist mehr als ein Wortspiel mit dem von David Chipperfield lancierten Motto der diesjährigen Ausgabe, «Common Ground». Er fängt mit den Studierenden des Lehrstuhls Landschaftsarchitektur der ETH Zürich und dem Case Studio VOGT das «Gemeine» ein und fördert das Ungewöhnliche zutage.

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Ob Park, Platz oder Promenade – Günther Vogt hat eine Vorliebe für die Gestaltung mit Bäumen. Seine «grünen Lungen» versteht er als Angebote an den Stadtmenschen, innezuhalten und das Alltagstempo zu drosseln. In den letzten Jahren konnte das Büro VOGT eine breit gefächerte
Palette an Projekten im öffentlichen Raum realisieren. Die Zürcher Masoala-Regenwaldhalle gehört zu seinen bekanntesten Anlagen.

Interview mit Günther Vogt in der Schweizer Architekturzeitschrift VISO, Mai 2012

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Es ist schwierig geworden, mit Begriffen wie Stadt und Land zu arbeiten, denn die Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Räumen verwischen mehr und mehr. Der Zürcher Landschaftsarchitekt und Hochschulprofessor Günther Vogt hat bei einer Tagung zu städtischen Landschaften in der Schweiz verschiedene Szenarien der Siedlungsentwicklung vorgestellt. Welche Begriffe und Methoden bei der Planung  in der Schweiz eingesetzt werden, darüber unterhielt sich Albert Kirchengast, Assistent an der Professur für Architekturtheorie an der ETH Zürich, mit Günther Vogt.

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Essay zur Intervention von Vogt Landschaftsarchitekten im öffentlichen Raum von Zürich und Tokyo im Rahmen des Projekts Smells And Sounds – The Invisible in Public Space. In: Der Raum der Stadt. Stadttheorien zwischen Architektur, Soziologie, Kunst und Philosophie in Japan und im Westen.

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