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Tate Modern Extension, London @ Christian Vogt

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Die digitale Vortragsreihe des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten Hessen „Internationale Landschaftsarchitektur – Klimawandel im Fokus“ möchte anhand von verschiedenen Vorträgen einen Einblick in die Arbeitsweise international tätiger LandschaftsarchitektInnen geben. Wie wird in der Praxis mit den Herausforderungen moderner Baukultur umgegangen und wie können zukunftsfähige Städte, Wohn- und Lebensräume gestaltet werden?

 

Lars Ruge, erfahrener Landschaftsarchitekt und Büroleiter von VOGT Zürich, präsentiert am kommenden Donnerstagabend, 15. Oktober mit dem Vortrag «Achtung: die Landschaft! – Achtung der Landschaft!» anhand konkreter Beispiele mögliche Herangehensweisen.

 

«Achtung: die Landschaft! – Achtung der Landschaft!»

15. Oktober 2020, 19:00 – 20:00

 

Weitere Informationen und Zugangslink

 

Fast zwanzig Jahre nach dem Auszug der Frankfurter Polizei aus dem alten Präsidium am Platz der Republik soll das Grundstück neu entwickelt werden. Meixner Schlüter Wendt Architekten und VOGT stehen nun als Gewinner des Wettbewerbs fest.

 

Der Entwurf des «Präsidiums» sieht vor, dass der denkmalgeschützte neobarocke Altbau von 1914 erhalten bleibt und saniert wird. Hinter dem Altbau entsteht in der Mitte des Blocks ein Hochhaus mit einem fünfeckigen Grundriss, umgeben von einem mit Baumgruppen durchzogenen und von allen Seiten für Fussgänger und Radfahrer erschlossenen, sternförmigen Platz. Bänke und eine freie Bestuhlung laden dabei zum Verweilen im Schatten ein und ergänzen das Angebot der Aussengastronomie.  

 

Die Innenhöfe der Neubauten werden intensiv begrünt und beim alten Präsidium zusätzlich mit Wasserelementen ausgestattet. Auch die Dächer sind im neuen Quartier Teil des Freiraums. Sei dies als Spiel- und Aussenraum oberhalb des neuen Kindergartens oder als private und gemeinschaftliche Dachterrassen und -gärten mit einer teils intensiver und extensiver Dachbegrünung.

 

 

© Meixner Schlüter Wendt / VOGT

An prominenter Lage im Elbbrücken-Quartier und als östlicher Pfeiler der HafenCity entsteht das bisher höchste Gebäude der Hansestadt Hamburg. Die Freiraumgestaltung orientiert sich dabei an der dreieckigen Grundfläche des Elbtowers und nimmt in seiner Materialisierung und Bepflanzung Bezug auf dessen natürlicher Umgebung, der Geschichte des Ortes und die umliegenden Wasserflächen.

 

Als Antwort auf den angrenzenden Strassenraum der Zweibrückenstrasse, die neue U-Bahn Station Elbbrücken und die hochbaulichen Strukturen der HafenCity fokussieren sich die Freiflächen rund um das Gebäude durch eine Platzfolge mit hoher Aufenthaltsqualität auf einen menschlichen Massstab. Es entsteht ein robuster und urbaner Freiraum, ohne dabei eine ganzheitliche Erschliessug des Areals zu vernachlässigen. Der Elbtower kommt auf einem durchgängigen Teppich aus farblich leicht zwischen Beige- und Erdtönen variierendem Klinkerstein zu stehen. Abgestimmt auf die Nutzung und Eigenschaft der jeweiligen Umgebung entfaltet jede der drei Seiten des Turms trotz harmonischen Gesamtbilds durch unterschiedliche Elemente und Bepflanzung seinen ganz eigenen Charakter.

 

Ganz im Kontrast zum teilweise begrünten mineralischen Sockel des Turms entsteht an dessen Südseite und direkt an der Nordelbe gelegen, ein Quartierpark mit Wiesenflächen, Sitzmöglichkeiten und einer reichen Bepflanzung mit Parkbäumen. Das ehemalige Zollhaus wird erhalten und bietet Raum für ein gastronomisches Angebot mit Blick in den Park.

 

CGI © xoio

Das Alaska Design Forum lädt zu einem Gespräch rund um das Thema REVISED UTOPIAS; eine Diskussion über veränderte Ideale nach einschneidenden Veränderungen.
 

Mit REVISED UTOPIAS sucht die ADF nach unkonventionellen Stimmen und Diskussionsformaten, um den Narrativ kulturellen Fortschritts infrage zu stellen. Sollte die Rolle des Designs von der Kreation zur Reparatur übergehen? Gibt es in Zukunftsvisionen Platz für Optimismus? Wie könnte die Geschichte von Utopien in Kunst und Kultur unsere gegenwärtige Auffassung von gutem Design beeinflussen?
 

Günther Vogt ist am 1 September, 22 Uhr (MESZ) der erste Gast der digitalen Vortragsreihe.
 

Weitere Informationen
 

Das große Berlin, wie wir es heute kennen, wird im Jahr 2020 hundert Jahre alt. In den letzten 100 Jahren hat sich die Metropole unter den verschiedensten Einflüssen verändert und neu erfunden. Das Jubiläum bietet die einzigartige Chance zu fragen: Was sind die Stärken und Schwächen der Metropole, und wie kann sie in eine nachhaltige Zukunft geführt werden?

 

Zu diesem Anlass initiierte der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin e.V. den internationalen städtebaulichen Wettbewerb «Berlin-Brandenburg 2070» mit der Aufforderung an Architekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten, Vorschläge für eine die zukünftige Entwicklung der Metropole zu entwerfen.

 

Mit dem Entwurf «Zusammenwachsen – Landschaf(f)tStadt» gewinnt VOGT zusammen mit Bernd Albers, Silvia Malcovati und Arup den Wettbewerb. Die Jury würdigt den Fokus des Vorschlags als bauliche und räumliche Einheit der Länder Berlin und Brandenburg. Das übergreifende Grundkonzept für die gesamte Hauptstadtregion fasst Siedlungsflächen, Grünraum und Verkehrsskelett integral auf, setzt die Hauptstadtregion in einen klaren europäischen Kontext und überzeugt mit einer gleichzeitigen Bewältigung vom Gesamtraum und konkreten Orten.

 

© VOGT, Bernd Albers,Silvia Malcovat, Arup

Ein 12 Meter langer Wassertisch ziert künftig einen Innenhof der Zurich Versicherung im Enge-Quartier. Der schweizweit grösste mobile Kran platzierte in der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2020 das weltweit einzigartige, von VOGT entworfene Objekt.

 

Der 24 Tonnen schwere, in 400 Arbeitsstunden aus einem einzigen Stück Bollinger Sandstein der Müller Natursteinwerk AG gefertigte Gigant, erreichte nun endlich seinen Bestimmungsort. Weltweit ist der monolithische Steintrog in seiner Grösse wohl einzigartig. Der verwendete Sandstein ist dabei fest in der architektonischen Geschichte von Zürich verwurzelt. Das Material wird in der Stadt bereits seit Jahrhunderten als Baumaterial verwendet und findet sich auch an der Fassade des ursprünglichen Hauptsitzes des Unternehmens am Zürcher Mythenquai.

 

Weitere Informationen: Tages Anzeiger (Abo+) / Video

 

Die Sendung «Kontext» blickt in der kommenden Ausgabe zwischen die Buchdeckel der neusten Publikation von VOGT und Günther Vogts Lehrstuhl an der ETH Zürich.
 

Ein regelrechtes Kuriositätenkabinett hat Günther Vogt gesammelt, ein Puzzle der Welt, das er in seinem neusten Buch entfaltet. «Das Sammeln ist eine Möglichkeit, sich die Welt zu erklären», schreibt der Landschaftsarchitekt. Er gibt Einblick in die kollektive Entwurfsarbeit seines Büros und zeigt, welche Arbeitsinstrumente sich im Werkzeugkasten befinden: das Sammeln von Informationen, das Stöbern in Geschichte, die Arbeit von Künstlern und das eigene Kuriositätenkabinett. (Karin Salm)
 

«Kontext» Radio SRF 2 Kultur
Donnerstag, 14. Mai 2020, 09:02
 

 

Die Schulhausanlage Nägelimoos wurde 1969 erstellt und ist heute grösstenteils sanierungsbedürftig. Gegenstand der Aufgabe waren konkrete Lösungsvorschläge für die etappenweise Erweiterung und gegebenenfalls Sanierung der Schulanlage bei laufendem Betrieb gemäss Raumprogramm und zukünftigem Bedarf.

 

Das Team Galli Rudolf/VOGT überzeugte die Jury mit einem funktionalen und lebensnahen Beitrag, der ein offenes Schulensemble in den Kontext der umgebenden Landschaft stellt. Je nachdem, wie man sich durch die Schule bewegt und orientiert, entsteht ein komplett anderes Bild: Das Bild einer in den Wald eingebetteten Schule, oder dasjenige einer exponierten, die Landschaft überschauenden Terrasse. Bestand und Neubau von Gebäuden und Landschaft wurden dabei so kombiniert, dass die funktionale Gliederung der verschiedenen Zonen ganz natürlich als solche verstanden werden.

 

Der Wald auf der einen und die Wasserlandschaft des Moors auf der anderen Seite, werden neben dem eigentlichen Schulgelände als erweiterter Lernbereich für Forschungsgärten oder den Naturkundeunterricht betrachtet.

 

VOGT ist in Zusammenarbeit mit den Architekten von Herzog & de Meuron als Gewinner des Wettbewerbs der Stadt Hamburg für die städtebauliche Entwicklung des Stadtteils Grasbrook bekanntgegeben worden. Das ehemalige Hafengebiet am Südufer der Norderelbe wird als ein zentrales Element der städtebaulichen Entwicklungsstrategie «Sprung über die Elbe» zu einem neuen, zentralen Quartier mit 3.000 Wohnungen, 16.000 Arbeitsplätzen und großzügigen Erholungsflächen.

 

Der Entwurf sieht ein umfangreiches Freiraumangebot mit starkem Bezug zur Elbe und dem Moldauhafen vor. Ein grosser Park und das weitläufige Vordach des «Übersee-Zentrums» bilden die zentralen Elemente des Freiraums. Das neue Quartier vereint alles, was die Lebensqualität in Hamburg ausmacht: Wohnen und Arbeiten mitten in der Stadt und gleichzeitig am Wasser. Vorgesehener Baubeginn ist bereits 2023.
 

© VOGT/Herzog & de Meuron

Buchrezension von Fletcher Phillips

 

"Without a singular beginning or end, we are forced to wander the pages; collecting disparate findings, tracing patterns, and continually constructing a mental map of the experience. As you drift through topics (…) a rich image of the world in which Vogt works will begin to emerge. No claims are made, however, as to what that image will be. Rather, if the experiment works, it will be different for each person."

 

«Mutation und Morphose - Landschaft als Aggregat» ist erhältlich bei Lars Müller Publishers
 

 

© Giancarlo Rado: the italian sheperd Luigino Balzan and his flock on the road bends of Brocon pass, Veneto, 2008
© Albrecht Dürer, The Large Piece of Turf (Das große Rasenstück), 1503, Watercolor and body color heightened with white body color, Albertina, Public Domain
© Johann Christian Daniel Schreber, Ovis Aries, in: „Die Säugethiere in Abbildungen nach der Natur“, 1739–1810, Public Domain
© Christian Vogt

 

Olmsted Lecture GSD Harvard 2020 by Günther Vogt

6. Februar 2020, 18:30 Uhr

 

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Was ist der relevante Massstab, um mit der Landschaft der Stadt zu operieren?

 

Spätestens seit der industriellen Revolution sind die Menschen zum bestimmenden Faktor für die globalen Ökosysteme geworden. Diese Tatsache wird offensichtlich, wenn wir beispielsweise die durch menschliche Aktivitäten beeinflussten Sedimentverlagerungen betrachten. Diese liegen heute um das Dreissigfache über dem, was natürliche Prozesse bewirken. Durch den massiven Eingriff des Menschen in das Erdsystem werden aber nicht nur neue Landschaften geformt, sondern auch die Bedingungen für das Zusammenleben in unseren Städten fundamental verändert.

 

Vor diesem Hintergrund erscheinen die Lösungsvorschläge der aktuellen «grünen Bewegung» als wenig tragfähig. Die grünen Fassaden, vertikalen Gärten oder begrünten Brücken kümmern sich primär um ästhetische Aspekte und sind weder nachhaltig noch funktionieren sie als Teil eines Netzwerks gelebter öffentlicher Räume. Die Vegetation wird dabei appliziert auf ein konstruktives Gerüst, zum «neuen Ornament» der Landschaftsarchitektur degradiert.

 

Diesen fein säuberlich komponierten Bildern stellt Günther Vogt mit seinen Projekten einen systemischen Entwurfsansatz entgegen. Der Erfolg der Projekte misst sich dabei nicht ausschliesslich an den gestalterischen Qualitäten, sondern primär an den Konsequenzen für die Umwelt. Ganz im Sinne von Friedrich Law Olmsted, der auf die veränderten Umweltbedingungen seiner Zeit mit einer gesamtheitlichen Sicht auf den Raum begegnete, inkludiert ein solches Denken in Systemen den Einbezug unterschiedlichster Massstabsebenen und führt uns von der Miniatur zum Panorama der Stadtlandschaft.

 

 

© Licence Ouverte Etalab; OMA + Laboratorio Permanente; Public Domain Mark

 

LANDSCAPES in LANDSCAPES versammelt Stadtplaner, Architekten, Landschaftsarchitekten und politische Entscheidungsträger, um die möglichen Rollen von sonst getrennten Landschaftsprojekten wie Parks, Rekreationszonen, Steinbrüchen oder auch Flugplätzen im grösseren und umfassenderen Kontext grüner Stadtsysteme zu diskutieren.

 

Es sollen Möglichkeiten aufgedeckt werden, wie entworfene Landschaften sowohl Logik als auch Möglichkeiten von gemeinhin als grüne "Gürtel", "Ringe" oder "Korridore" genannten, grösseren ökologischen, kulturellen und wirtschaftlichen Systemen, herausfordern und erweitern können.

 

Mit Martijn Slob, Büroleiter VOGT London, und diversen weiteren Experten.

 

20. Februar, 16:00 - 19:30 Uhr, freier Eintritt

Syracuse University

Faraday-Haus, 48 Old Gloucester St., London

 

Weitere Informationen

 

 

VOGT stellt in der Druker Design Gallery aus

 

Die Ausstellung untersucht die komplexen und ineinander verschlungenen Schichten von Wissenschaft, Geschichte, Ästhetik und materieller Kultur, die in das scheinbar einfache Unterfangen der Bepflanzung eingebettet sind, sei es ein großer Wald, ein städtischer Park oder ein Garten. Dies geschieht durch die Dokumentation des kreativen Arbeitsprozesses von Günther Vogt und VOGT Landschaftsarchitekten, wobei Pflanzen stets zentrales Thema und Experimentierfeld darstellen.

 

In Form einer Wunderkammer dokumentiert die Ausstellung sechs Projekte, indem sie eine Sammlung von Artefakten unterschiedlicher Herkunft, Materialität, Funktion und geografischer Herkunft zusammenführt. In der Praxis von VOGT ist die Wunderkammer teils Aufzeichnung, teils Gestaltungsmethode, da die Artefakte zu Beginn eines jeden Projekts genutzt werden, um eine breite Diskussion anzuregen und die intellektuelle Richtung der bevorstehenden Arbeit zu bestimmen. Sie befindet sich in den Räumlichkeiten des Büros und des VOGT Case Studios und enthält eine enzyklopädische Sammlung von Objekten aus der ganzen Welt.

 

In ihrer Gesamtheit repräsentieren die im Rahmen der Ausstellung gezeigten Artefakte sowohl Methoden als auch Präzedenzfälle, anhand derer VOGT Pflanzen als die zentralen Protagonisten der Praxis erforscht und analysiert.

 

Druker Design Gallery, Cambridge MA

Ab sofort – 15 März

Opening reception 6. Februar 20 Uhr

 

Weitere Informationen

 

© GDS Druker Design Gallery / Justin Knight Photography

 

Neue Publikation, ab sofort bei Lars Müller in Deutsch und Englisch erhältlich!

 

Wer aus der Distanz betrachtet, was wir «Landschaft» nennen, wird erkennen, dass es sich dabei um ein Artefakt handelt, um einen Lebensraum, von Menschen geschaffen als Teil der gebauten Stadt. Die Gestaltung dieses Raums ist eine Disziplin von zunehmender Bedeutung. Günther Vogt hat sich mit VOGT Landschaftsarchitekten und der Professur an der ETH Zürich ein Instrumentarium geschaffen und eine Arbeitsweise entwickelt, welche von der grossmassstäblichen Landschaft bis zum kleingliedrigen öffentlichen Stadtraum alle Dimensionen der gestalteten Umwelt einbeziehen.

 

Mutation und Morphose versammelt zahlreiche Aspekte, die den kollektiven Arbeitsvorgang des Entwerfens und Gestaltens von der Planung bis zur Realisierung bestimmen. Das Modell als Instrument und die Sammlung als Antrieb werden hier in einer verblüffenden Themenvielfalt erläutert. Im wissenschaftlichen Gespräch oder detaillierten Faktendossier wird der Bogen gespannt von der Entstehung neuer Landschaften als Folge des Klimawandels zur Migration des Wolfes nach Mitteleuropa, vom Einfluss invasiver Pflanzen zur Studie der geologischen Formation. Das ausgebreitete Panorama präsentiert uns einen erweiterten Denk- und Arbeitsraum für Landschaftsarchitekten und ist Voraussetzung der herausragenden Projekte von VOGT.

 

Mutation und Morphose in Publikationen

 

Erhältlich bei Lars Müller Publishers

 

Herausgeber: Günther Vogt, Thomas Kissling, in Zusammenarbeit mit VOGT Landschaftsarchitekten, Case Studio VOGT, und dem Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der ETH Zurich.
Design: Integral Lars Müller
16,5 × 24 cm, 6 ½ × 9 ½ in
784 Seiten, 1187 Illustrationen
2020, 978-3-03778-619-2, Deutsch
2020, 978-3-03778-618-5, Englisch

 

Link zum Produktionsvideo des manuell angefertigten Plakats von Dafi Kühne

 

Das Gelände des ehemaligen Krankenhauses Saint-Vincent-de-Paul im Süden von Paris entwickelte sich in den letzten vier Jahren zu einem kulturellen und sozialen Raum – den Grands Voisins. Das Gelände wird bis 2024 in ein vielfältiges Viertel mit einer Wohn- und Mischnutzung umgewandelt. Das Projekt «Lot Petit» sieht die Schaffung eines Sozialwohnungsblocks mit 186 Wohneinheiten, Büros und Gemeinschaftsräumen für die Bewohner vor.
 

Der Hof der neuen Siedlung ist als Schwellenraum konzipiert, der den städtischen Raum zum Zentrum des Blocks hin erweitert. Die Topographie des Geländes wird durch den Prozess der Wassererosion enthüllt: ein gemeisselter Hohlraum, der verschiedene Landschaften als Reliefs definiert. Ein Spiel aus Schatten, Mineralien und gestaffelten Pflanzen schaffen einen üppigen und fruchtbaren Raum, der zum Abtauchen in eine Realität fernab der Stadt einlädt.
 

Die WORKS+WORDS Biennale der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen präsentiert künstlerische Forschungen auf dem Gebiet europäischer Architektur. Die künstlerische Forschung zielt auf die Entwicklung neuer Wege im Bereich der Architektur und zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Entstehung von Werken mit der Reflexion in Worten kombiniert.

 

«Landschaft als Wunderkammer»

 

Ökosysteme entstehen durch das komplexe Zusammenspiel von biotischen und abiotischen Faktoren. Zusammen bilden sie das Innenleben dessen, was wir als Landschaft oder Ökologie bezeichnen - eine komplexe Reihe von Beziehungen und dynamischen interagierenden Systemen, die das Leben erhalten. VOGT wird im Rahmen der Biennale diese beiden Umweltkomponenten anhand der eigenen Arbeit untersuchen.

 

28. November – 19. Januar 2020

KADK, The Great Exhibition Hall

Danneskiold-Samsøes Allé 51, Kopenhagen

 

 

«Swiss Talks» ist eine viermal jährlich stattfindende Gesprächsrunde zu Themen zeitgenössischer Architektur, organisiert durch Casabella Formazione und dem Instituto Svizzero.

 

Das Thema der dritten Ausgabe dieses Jahr wirft einen Fokus auf die Stadt im Zeitalter des Tourismus. Als kulturelles Gut ist die Stadt weit mehr als eine simple Anhäufung von architektonischen Strukturen. Die Stadt ist zugleich Ort des sozialen Konflikts und der Ansammlung von Kapital. Sie ist Labor für urbane Experimente, ein Ort mit Zugang zu sozialen Dienstleistungen und noch vieles mehr. Die Stadt ist in all ihren Dimensionen eine komplexe Realität. Ein Gespräch mit Architekt Roger Diener und Landschaftsarchitekt Günther Vogt, moderiert von Federico Tranfa.

 

18. Oktober 2019 // 18:30 Uhr // Via Liguria 20, Rom

 

Weitere Informationen

 

 

Die diesjährige Festivalausgabe fokussiert sich thematisch auf die beiden Typologien «Platz» und «Park». Es wird diskutiert, wie man städtischen Freiraum im zeitgenössischen Kontext konzipiert, gestaltet, finanziert, baut und verwaltet.

 

Das Festival plädiert für gesteigerte Ambitionen bei der Gestaltung von Parks und Plätzen in australischen Städten und möchte einen Diskurs anregen, der über interne Fachdiskussionen hinausgehen und die breitere Öffentlichkeit, Politiker und andere Designdisziplinen erreichen soll.

 

10. - 13. Oktober

Federation Square

Melbourne, Australien

 

Weitere Informationen: AILA - Australian Institute of Landscape Architects

 

 

Das neue KaWeDe an der Wiener Mariahilferstrasse schafft Freiräume.

 

Auf Stadtebene erweitert eine begrünte Passage in der Form eines Galeriegartens das Fussgängernetz der Altstadt. Die unterschiedlich gestalteten, öffentlichen Dachgärten des Komplexes bieten mit diversen Gestaltungselementen und einer reichen Vegetation neuen Raum für Begegnung und Erholung im historischen Zentrum der Stadt.

 

 

Grundlage des Wettbewerbs ist der Masterplan der Störmer Murphy and Partners GbR, der sieben in früheren Wettbewerben prämierte Gebäude auf dem ehemaligen Hafenareal räumlich und funktional organisiert.

 

Das vorgeschlagene Entwurfsdesign von VOGT qualifiziert die öffentlichen Freiräume am Wasser sowie innerhalb des Binnenhafens. Für Anwohner und im Quartier arbeitende Menschen entsteht ein prägnanter Ort mit hoher Aufenthaltsqualität und Nutzbarkeit. 

 

Der Entwurf sieht eine Entwicklung von ökologisch wertvollen Grünstrukturen entlang der Wasserkante vor. Durch Flachwasserbereiche, Brutinseln und Ufergehölze entsteht ein differenziertes Spektrum an Brut- und Nahrungshabitaten, insbesondere für Vögel und Fledermäuse.

 

Weitere Informationen: CG Gruppe AG

 

Das Konzept des Teams verbindet lokale und bekannte Elemente zu einer neuen Abfolge von Freiräumen. Die Anordnung verschiedener Baumarten in Reihen und Hainen akzentuiert in deren Mitte einen attraktiven Platz als sozialen und kulturellen Treffpunkt für Balzers.

 

Der Entwurf überzeugte die Jury nicht nur durch seine strategisch robusten Aspekte, sondern auch durch die stimmige Integration der Tiefgarage als Teil einer ganzheitlichen landschaftlichen und städtebaulichen Lösung.

 

 

Das Team Herzog & de Meuron/VOGT gewinnt den Wettbewerb zur Entwicklung des ehemaligen Postbank-Komplexes im Münchner Bahnhofviertel.

 

Das Konzept des Teams sieht einen Umbau der bestehenden Struktur vor, von dessen Rohbau-Substanz rund zwei Drittel erhalten wird und präsentiert damit eine Lösung mit guter Nachhaltigkeitsbilanz, verkürzter Bauzeit und reduzierten Bauemissionen.

 

Der öffentlich zugängliche Hofgarten wird Kernstück und attraktiver Treffpunkt für das gesamte Viertel. Die vielen bestehenden kleineren Höfe werden durch deren Freilegung zu einer grossen zentralen Fläche zusammenfasst. Abseits des Strassenlärms wird der der Garten zum Anziehungspunkt im Bahnhofsviertel.

 

Das Sammeln ist als produktives Werkzeug des Entwerfens in der Architektur bislang kaum erforscht worden. In «Entwurfsdinge» gelingt erstmals eine fundierte Aufarbeitung dieses besonderen Entwurfswerkzeugs. Im Zentrum stehen Sammlungsgegenstände, die auf jeweils eigene Weise zu Referenzobjekten werden. Die Einzeldarstellungen widmen sich dem Sammeln im Entwurfsvorgang bei Ernö Goldfinger, Renaat Braem, Rudolf Olgiati und Aldo Rossi sowie bei AFF Architekten und Vogt Landschaftsarchitekten.

 

Buchpräsentation mit der Autorin Eva Maria Froschauer und den Gästen Martin Fröhlich, Susanne Hauser und Günther Vogt. Moderation: Ulrich Müller

 

27. Juni 2019, 19 Uhr

Architektur Galerie Berlin

 

 

Die von der Sächsischen Akademie der Künste veranstaltete Diskussionsreihe zur Dresdner Stadtplanung untersucht Konzeptionen und Realisierungen nach den 90er Jahren vor dem Hintergrund aktueller Aufgaben. Im jüngsten Gespräch mit Prof. Dorothea Becker (HTWK Leipzig), Christian Blum (Eckhaus AG, Zürich) und Günther Vogt steht unter dem Leitsatz «Topographie, Landschaft und Silhouette als Gesamtkunstwerk». Moderiert wird das Gespräch von Prof. Jörn Walter (Stadtplaner, Hamburg).

 

20. Juni 2019, 18 Uhr

Kulturpalast – Zentrum für Baukultur Sachsen, Dresden

 

 

Das Team wurde offiziell als Gewinner des Studienauftrags zur neuen Klinikanlage auf dem Perimeter B des Universitätsspitals Basel (USB) an der Schanzen- und Klingelbergstrasse vorgestellt.

 

Den Entscheid für den Lösungsvorschlag des Teams begründet das Beurteilungsgremium mit dem starken städtebaulichen Beitrag sowie einem hohen Mass an Nutzungsflexibilität, sinnvoll aufgezeigten Spitalprozessen und einer angemessenen Wirtschaftlichkeit.

 

Die Realisierung des Entwurfs stellt einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des Campus Gesundheit dar. Durch eine Verdichtung in die Höhe wird der von der Öffentlichkeit mitbenutzte Spitalgarten als Herzstück des Areals erweitert und dessen Qualitäten gestärkt.