© Giuseppe Micciché

ArchitekturAfterWork

Wasserwelten

19. November 2021

Maren Brakebusch als Referentin bei “ArchitekturAfterWork”

 

Am 18. November fand in der Giesserei Oerlikon eine neue Ausgabe von «ArchitekturAfterWork» statt. Die Veranstaltungsreihe zielt auf die Förderung des architektonischen Diskurses in entspannter Atmosphäre ab.  Mit Referaten von Maren Brakebusch, Landschaftsarchitektin und Geschäftsführerin von VOGT und Reto Emch, Installationskünstler und Kurator, widmete sich die neuste Ausgabe dem Thema «Wasser».

 

Maren Brakebusch veranschaulichte, wie der Klimawandel zu einer schrumpfenden Biodiversität, einem sich verändernden Landschaftsbild und zur Verknappung der Ressource Wasser führt und welche Massnahmen im urbanen Raum umgesetzt werden können, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

 

Reto Emch spielt gern mit Wasser, bespielt Räume – und das gekonnt. In seinem Referat zeigte er auf, wie er einen ausgedienten Frachter im Hamburger Hafen in eine Schneekugel verwandelt, wie er zum Sound von Waschmaschinen die Puppen tanzen lässt oder wie er alten Klärbecken archaische Klänge entlockt.

 

Zwei unterschiedliche Ansätze im Umgang mit Wasser, ein gemeinsamer Nenner: Beide Referate setzen neue Impulse und boten fesselnden Gesprächsstoff.

 

 

Organisation:  Schweizer Baudokumentation

Bilder: Simon Rüeger